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Babytritte gegen Deinen Bauch – 9 Dinge die Du wissen solltest

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Von Katinki

Du fragst Dich, wann Du die ersten freudigen Tritte des Babys spürst, auf die sich jede schwangere Mutter freut – und wie es sein wird? Hier sind neun wissenswerte Dinge über die Bewegungen Deines Babys. Mache Dich bereit. Dir steht eine der besten Phasen der Schwangerschaft bevor!

Du wirst bis zum zweiten Trimester nichts mehr spüren.

Das zweite Trimester wird aus gutem Grund als „gutes Trimester“ bezeichnet. Nicht nur, dass die Übelkeit und Müdigkeit des ersten Trimesters bei den meisten Menschen abgeklungen ist, es ist auch der Zeitpunkt, an dem der lustige Teil beginnt: die ersten Tritte des Babys! Die meisten werdenden Mütter spüren, dass sich ihre Babys um den 4. oder 5. Monat herum bewegen, normalerweise zwischen der 18. und 22. Aber jeder Mensch ist anders. Versuche also, Dich zu entspannen, wenn Deine schwangere Kollegin in der 14. Woche ihre kleine Turnerin spürt und Du nicht. Normalerweise spüren erfahrene Mütter und Frauen, die dünner sind, die Bewegungen des Fötus früher. Auch die Lage Deiner Plazenta kann eine Rolle spielen. Wenn Deine Plazenta nach vorne zeigt, kann sie die Tritte des Kleinen etwas länger blockieren.

Du kannst die ersten Bewegungen des Babys verpassen

Es gibt einen Grund dafür, dass es schwangeren Frauen schwer fällt, zu beschreiben, wie sich diese ersten Bewegungen anfühlen. Sie sind leicht zu übersehen! Die ersten „Tritte“ des Babys fühlen sich nicht wie scharfe Stöße oder Karateschläge an (das kommt bald), sondern eher wie ein inneres Flattern oder das Schmetterlingsgefühl, das man bei Nervosität im Bauch bekommt. Für manche mag sich das wie kleine Wellen anfühlen. Zweifellos wirst Du Dich darauf freuen, zu spüren, wie sich Dein Baby mehr bewegt, nachdem Du den ersten kleinen Stups bemerkt hast – und keine Sorge, das ist gleich um die Ecke. Wenn die Arme und Beine des Kleinen um die 21. Woche endlich im richtigen Verhältnis zueinander stehen, wird es einen viel kräftigeren Schlag austeilen.

Die embryonale Bewegung ist anfangs ziemlich unregelmäßig

Mit anderen Worten, flippe bitte nicht aus, wenn Du nicht sofort eine Baby-Tanzparty im Bauch spürst. In den ersten Wochen der Bewegung, oder „Beschleunigung“, wie es oft genannt wird, ist es nicht ungewöhnlich, dass werdende Mütter einen, zwei oder sogar drei Tage lang nichts spüren. Im Laufe der Schwangerschaft wirst Du mehrmals täglich von Deinem Baby hören – oder es fühlen.

Dein Baby wird zu bestimmten Tageszeiten (und in der Nacht) aktiver sein …

Wenn Du in Deiner Schwangerschaft weiter fortgeschritten bist, wirst Du wahrscheinlich anfangen, bestimmte Zeiten zu bemerken, zu denen Dein Baby aufwacht und an ihnen hängt. Wenn Du Dich zum Beispiel für die Nacht niedergelassen hast und Deinen Körper besser wahrnehmen kannst, wirst Du wahrscheinlich spüren, dass Dein Baby sich mehr bewegt. Dein kleiner Kicker kann auch nach einem Snack oder wenn Du nervös bist und Dein Adrenalin einen Energieschub bekommen hat, wieder in Schwung kommen.

… Und weniger aktiv bei anderen

Im dritten Trimester bedeuten Aktivitätseinbrüche oft einfach, dass Dein Baby schläft. Einige Frauen neigen auch dazu, nach dem Sex eine Abnahme der fetalen Bewegungen festzustellen, da die mit einem Orgasmus einhergehenden Schaukelbewegungen und Gebärmutterkontraktionen die Babys oft ins Traumland schicken. Dennoch ist es wichtig, Deinem Arzt jede Veränderung der Aktivität – insbesondere den Rückgang – zu melden.

Das Treten ist nicht das Einzige, was Dein Baby da drinnen tut.

Deine kleine Tänzerin tritt nicht nur, sie schlägt, rollt, dreht, wackelt, wackelt und streckt sich. Und das ist noch nicht alles. Gelegentlich kann es vorkommen, dass Du ein rhythmisches, flatterndes Muster aus dem Inneren deines Bauches wahrnimmst. Wenn das passiert, besteht eine gute Chance, dass Deine Kleine Schluckauf bekommt. Es mag sich zwar etwas bizarr anfühlen, aber Du kannst Dich (zumindest mental) entspannen, weil Du weißt, dass Schluckauf in der Gebärmutter völlig harmlos ist und dem Baby keine Schmerzen oder Beschwerden bereitet.

Wenn das Treten unangenehm wird, wechsel die Position

Während das Flattern und Kitzeln im zweiten Trimester Dir vielleicht nur ein Lächeln ins Gesicht gebracht hat, können die mit der Größenzunahme des Babys einhergehenden Stöße und Ausfallschritte manchmal geradezu unangenehm werden. Wenn Du eine Verschnaufpause einlegen möchtest, um nicht mehr der persönliche Boxsack deines Babys zu sein, versuche die Positionen zu wechseln. Stehe auf, setze Dich oder lege Dich hin. Hoffentlich versteht Dein kleiner Boxer die Botschaft.

Bringe die Dinge mit einem Snack oder einem Saft in Schwung

Lustiger Partytrick: Du kannst Dein Baby tatsächlich dazu überreden, sich in der Gebärmutter zu bewegen, obwohl Du es noch nicht von Angesicht zu Angesicht getroffen hast. Ein kleiner Snack oder eine Tasse Fruchtsaft sollte Dein fügsames Baby aufwecken und die Dinge dank des hohen Blutzuckerspiegels in Schwung bringen. Das ist auch ein kluger Trick später in der Schwangerschaft, wenn Du das Gefühl hast, eine Weile nichts vom Baby gehört zu haben.

Man kann Dir sagen, Du sollst die Tritte des Babys zählen

Sobald Du die 28. Woche erreicht hast, rät Dir Dein Arzt vielleicht, die Bewegungen Deines Babys ein- oder zweimal am Tag zu verfolgen. Wenn Du morgens oder abends etwas Ruhe hast, schau auf die Uhr und fange an zu zählen, wenn Du spürst, wie Dein Baby sich bewegt, tritt oder flattert. Wenn Du die 10 erreichst, hörst Du auf zu zählen und bemerkst, wie viel Zeit verstrichen ist. Im Idealfall möchtest Du 10 oder mehr Bewegungen in einer Stunde oder weniger spüren. Wenn Du weniger wahrnimmst, nimm einen Snack oder einen Fruchtsaft und notiere erneut. Wenn es länger als zwei Stunden dauert, bis Du 10 Bewegungen fühlst, sag Deinem Arzt oder Deiner Hebamme Bescheid. Das bedeutet zwar nicht, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt, aber es kann eine Beurteilung erforderlich sein. Und auch hier solltest Du Dich immer mit Deinem Arzt oder Deiner Ärztin in Verbindung setzen, wenn Du eine plötzliche Bewegungseinschränkung bemerkst.

Wie bei den meisten Dingen in der Schwangerschaft ist die Bewegung des Babys mit viel Freude, ein wenig Angst und ein wenig Unbehagen verbunden. Es ist wichtig, Deinem Körper und Deiner Intuition immer zu vertrauen und ungewöhnliche Veränderungen Deinem Arzt zu melden. Und sieh es mal so: Wenn Du damit umgehen kannst, dass Dir um 2 Uhr morgens ein winziger Fuß in die Rippen gestoßen wird, bist Du auf dem besten Weg, ein Elternteil zu werden!